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Mann springt auf einer Brücke

Allcontentstrategy – war es das jetzt?

Lesezeit: 2 Minuten

Mir wurde die Frage gestellt, ob ich diesen Blog weiter betreiben werden. Eine spannende Frage, denn ich hatte mich bis dato damit noch nicht auseinandergesetzt. Dieser Blog ist im Zuge eines Projektes während meinem Studium an der FH Joanneum entstanden. Das Ziel war es den Lernfortschritt und die persönliche Entwicklung zu dokumentieren. Wir haben uns entschlossen dies gemeinsam auf einer Plattform abzubilden, da wir alle unterschiedliche Hintergründe hatten und den Aufwand in Grenzen halten wollten. Ich wusste nicht wie es sein wird und fand es sehr spannend mit einer UX/UI-Expertin, einer Human Ressources Koryphäe, einer Social Media Strategin, einer Meisterin des geschriebenen Wortes und einem Marketing-Haudegen gemeinsam ein online-Projekt hochzuziehen. Ich kann mich noch gut an die ersten Meetings erinnern und wie schnell der Blog auf einmal stand. Das hat wirklich Spaß gemacht. Betrachte ich meine Beiträge ist darin eine Entwicklung abzuleiten. Die ersten Beiträge waren mit Quellen gespickt, ließen fast wissenschaftlich anmuten und behandelten Themen rund um Content Strategie und Marketing.

Dies änderte sich, meine Beiträge wurden persönlicher, die Quellen weniger und der Stil nahbarer. Dies erfolgte aus zwei Gründen, einerseits verlor ich die Furcht davor etwas zu veröffentlichen wo meine Name darunter stand, andererseits war die Interaktion bei persönlichen Themen größer. Ich bin nun mal ein Mensch der mehr Freude an der bidirektionalen, als an der unidirektionalen Kommunikation, empfindet. Diese beschränkte sich aber in den letzten eineinhalb Jahren fast ausschließlich auf Interaktion mit Studienkolleg_innen – und um ehrlich zu sein – die mussten. Das führt mich zu dem Punkt, dass dieser Blog doch um einiges weniger weltbewegend ist, als ich es mir in meinen feuchten Träumen gewünscht hätte. Das lässt sich auch aus den Seitenaufrufen ableiten – Google Analytics sei Dank. Dazu kommt, dass ich in den Beiträgen Stellung zu Themen beziehe, ändert sich meine Meinung oder die Gegebenheiten, müsste ich regelmäßig meine Beiträge überarbeiten, würde ich den Blog weiterführen. Mühsam, wenn die Interaktion sich eh in Grenzen hält oder?

16Auch wenn eine Kollegin in einem Bewerbungsgespräch auf unseren Blog angesprochen wurde und dieser anscheinend einen positiven Eindruck hinterließ, bringen mich die genannten Argumente ins Grübeln. Allerdings ist für mich klar, dass ich der Content-Strategie Szene erhalten bleiben möchte, in welcher Form auch immer. Heutzutage kann dies über die sozialen Netzwerke erfolgen, speziell Twitter und Instagram bereiten mir diesbezüglich Freude. Außerdem gibt es unzählige Veranstaltungen in Österreich, bei denen sich Marketer und Co gerne treffen und die ein Austauschen ermöglichen. Austausch – hier ist sie wieder die bidirektionale Kommunikation.

Um aber abschließend die anfänglich gestellte Frage zu beantworten was mit mir in den letzten eineinhalb Jahren passierte und wie es mit dem Blog weitergeht? Ich sehe mich mittlerweile als Content-Strategen, dass ich deshalb einen Blog brauche, glaube ich nicht.

Übrigens findet ihr mich auf Twitter unter dem Synonym @Philantrop_.

Philipp Töscher

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