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Freizeit

Beruf, Studium & Freizeit

Lesezeit: 3 Minuten

Die Entscheidung berufsbegleitend studieren zu wollen, war keine leichte. Ich war mir der Tatsache bewusst, dass dies meinen Leben auf den Kopf stellen würde. Es war notwendig mir über meinen Lebensstil Gedanken zu machen und den nötigen Raum zu schaffen. Daher unterhielt ich mich mit Bekannten die diese Erfahrung bereits machten oder gemacht hatten. Deren Empfehlungen waren für mich sehr wertvoll und beinhalteten gekürzt folgendes:

  • haltet im Jahrgang zusammen, motiviert euch und lernt voneinander – eine gute Stimmung ist besonders wichtig
  • setze Prioritäten und entscheide ob dir das Studium oder der Beruf wichtiger ist
  • erlebe alles bewusst
  • bleib gesund, einen Rückstand aufzuholen ist doppelt herausfordernd
  • plane fixe Zeiten für das Studium
  • verbringe Zeit mit den Gegenständen die dich weiterbringen
  • genieße die Zeit, es geht schneller vorbei als dir lieb ist

Diese Empfehlungen nahm ich mir zu Herzen. Auf den nächsten Absätzen erfährt ihr wie ich es angelegt habe. Dennoch ist es wichtig zu sagen, dass auch wenn es mir geholfen hat, wird sich nicht jeder damit wohlfühlen, speziell wenn es darum geht den Kaffee wegzulassen.

Bewegung als Ausgleich

Wenn ich mich zu lange sportlich nicht betätige, sinkt meine Konzentrationsfähigkeit. Zusätzlich werde ich zur Diva. In diesen Momenten wurden mir schon unzählige Snickers angeboten. Es hilft mir aber nur ausreichend Bewegung und Sport in meinen Alltag zu integrieren. Wenn es das Wetter zulässt wird der Weg in die Arbeit mit dem Fahrrad bewältigt und die Benützung von Liften ist tabu.

Ich versuche auch zwei bis dreimal wöchentlich Sport zu machen. Hierbei unterscheide ich welchen für den ich geistig aktiv sein muss oder eben nicht. Eine geistig aktive Sportart für mich ist beispielsweise Beachvolleyball. Geistig passive Sportarten fordern einen mental weniger und lassen Raum die Gedanken zu ordnen. Das klassische Beispiel hierfür ist das Training im Fitnessstudio. Den Kopf bekomme ich nach einer herausfordernden Woche am besten frei, wenn ich Squash oder Volleyball spiele. Ein Training im Fitnessstudio könnte in dem Fall kontraproduktiv sein, da ich mich zwar bewege mit den Gedanken aber noch ganz wo anders bin.

Ernährung

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht auf das tägliche Frühstück nicht zu verzichten. Anfänglich musste ich mich dazu zwingen, starte damit aber wesentlich besser in den Tag. Ein ausgewogenes Frühstück sollte vor allem ausreichend Ballaststoffe enthalten. Die Konsumation von Milchprodukten habe ich reduziert und durch Hafer- und Reismilch ersetzt. Neben dem Dinkelmüsli finden auch Haferflocken, Chia- und Flohsamen, Cranberries und frisches Obst in meine Reismilch. Probiert es aus vielleicht schmeckt es euch genauso.

Unter der Woche versuche ich zu Mittag meistens vegetarisch zu essen. Somit erspare ich mir das sprichwörtliche Suppentopf-Koma nach der Mittagspause.

Was die Flüssigkeitszufuhr betrifft, greife ich grundsätzlich zu Wasser. Ich trinke im Durchschnitt 3 bis 4 Liter pro Tag. Der Verzicht auf Säfte reduziert die Einnahme von Zucker und Kalorien. Auf Kaffee verzichte ich gänzlich da er mir nur mit viel Milch und Zucker schmecken würde.

Ruhe & Genuss

Wer auf Kaffee verzichtet, muss sich um ausreichend Schlaf kümmern. Ich versuche in der Regel acht Stunden zu schlafen. Trotz ausreichend Schlafs kommt es vor, dass mir nach der Arbeit die Energie fehlt. Hier hilft mir eine Sporteinheit die meinen Kreislauf  in Schwung bringt oder ich tanke bei einer geführten Meditation Kraft. Bis dato habe ich dafür die Applikation Headspace verwendet. Sollte auch das nichts helfen beruhigt mich nichts besser als Ö1. Die ruhigen Stimmen der Moderatoren und die leisen Musiknummern sind für mich der perfekte Einstieg in den Feierabend.

Nichtsdestotrotz schöpfe ich am meisten Energie, wenn ich Zeit mit Menschen, die ich gerne habe, verbringe. Zu meinem Glück ist dies aktuell privat, beruflich und im Studium der Fall. Daher sollte mich nichts auf meinem Weg aufhalten.

Es reagiert natürlich nicht jeder auf alles gleich. Daher möchte ich meinen Beitrag auch nicht als Beweihräucherung verstanden wissen. Auch wenn er sich an der ein oder anderen Stelle so liest. Viel mehr möchte ich meine Erfahrungen teilen, die mir zum Zeitpunkt als ich mich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden habe, weitergeholfen hätte.

4 thoughts on “Beruf, Studium & Freizeit

  1. Das klingt total überlegt und durch-designt. Finde ich beeindruckend – ich würde so strikte Regeln oft brechen, stelle ich mir vor.

    1. Dankeschön, ich glaube auch nicht, dass dies für jeden zielführend ist. Ich bin aber jemand, der sich den Soll-Zustand definiert und sein Ist daran orientiert. Natürlich muss man aus diesen Vorgaben ausbrechen, speziell wenn es sich um kreative Tätigkeiten handelt. Dennoch weiß ich, sollte ich z.B. Freitags in der Früh das Fitnessstudio auslassen, würde ich es zeitlich nicht regelmäßig schaffen.
      Viele Wege führen nach Rom, ich hoffe meiner ist einer davon. 😉

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