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Content Strategy: erste Bilanz

Lesezeit: 3 Minuten

Genau vor einem Jahr fasste ich den Entschluss, wieder mit einem Studium (mit der Frage was den bitte Content Strategy sei, werde ich wohl noch länger konfrontiert werden) beginnen zu wollen. Zuvor war ich ständig auf der Suche nach einem Studium, das sich mit einem Vollzeit-Beruf, Mama-Sein, Haushalt und eventuell noch ein bisschen Freizeit vereinbaren lässt. Und natürlich auch inhaltlich zu mir passt.

Nachdem ich den Tag der offenen Tür nutzte um mehr Infos zu Content Strategy zu bekommen, war ich einfach nur begeistert. Allerdings zweifelte ich auch, ob es wirklich so einfach wäre. Aber alles der Reihe nach…

Step 1: Die Bewerbung

Im Juni 2017 war es soweit. Meine Bewerbungsunterlagen hatte ich bereits online eingereicht und dann begann das große Warten… . Einerseits war ich sehr nervös, wenn ich daran dachte und andererseits versuchte ich so cool wie möglich zu bleiben. Frei nach dem Motto „Probieren geht über’s studieren“. Hätte ich es nicht versucht, wäre ich zurückblickend irgendwann auch mal traurig gewesen und hätte es bereut. So versuchte ich mir selbst den Druck zu nehmen. Nach ein paar Wochen kam dann endlich die erlösende Nachricht: „Sie sind zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen für den Studiengang Content Strategy“.

Da ich von einer klassischen Universität kam und mir alles rund um Fachhochschule neu war, fragte ich mich: Wie bereitet man sich für ein Vorstellungsgespräch auf der FH vor? Ohne mich selbst zu nötigen und ständig daran zu denken, versuchte ich einfach mit meinen bisherigen Erfahrungen zu punkten. Der Tag X kam immer näher und zugegeben, ich war dann doch nicht mehr so locker. Immerhin ist es schon eine massive Änderung im Alltag für die nächsten 2 Jahre, vorausgesetzt der Studienplatz ist gesichert.

Step 2: Das Bewerbungsgespräch

Das Gespräch selbst verlief sehr gut. Keine schlimmen Überraschungen und die lockere Atmosphäre beruhigte mich persönlich sehr. Allerdings stieg die Anspannung danach noch mehr als vorher… . „Bekomme ich einen Studienplatz oder nicht?“
Als ich die E-Mail bekam und auf der Website nach meiner ID-Nummer suchte, musste ich enttäuschend feststellen sie nicht zu finden. Naja, da kam dann wohl ein bisschen meine Haarfarbe durch, denn ich stand ja auf der Liste und hab die Nummer einfach übersehen. (Gott sei Dank, war ich alleine im Raum 😉 )

Step 3: Der Einstieg

So, nach dieser Achterbahnfahrt von angespannt zu entspannt, war ich erstmals froh mein erstes Ziel erreicht zu haben. Mitte September trafen wir uns alle erstmals online in unserem geliebten „Slack“. Dort folgten nach einer Vorstellungsrunde und zahlreichen Etivities auch schon erste Ankündigungen rund ums Studium und das erste Webinar. Das erste Mal war schon etwas komisch, aber man gewöhnt sich an alles.

Kurz darauf waren auch schon erste Tasks zu erledigen in Gruppen, aber auch Einzelarbeit. Eines vorweg, konsequente Organisation ist unabdingbar, denn die Gefahr ist zu groß den Überblick zu verlieren.

Das erste Treffen in Graz war sehr aufregend, ich denke für uns alle, denn wir sahen uns alle zum ersten Mal „Live“. Wir konnten uns austauschen und die zuvor online gelesene Vita hatte plötzlich ein Gesicht.

Step 4: Work, work, work for a Content Strategy

Die ersten Monate vergingen wie im Schnelldurchlauf und die erste Projektarbeit wurde fällig. Ich muss sagen, diese kostete mich sehr viel Zeit, da ich hier wirklich sehr akribisch vorgegangen bin. Ich musste ja auch meinen Arbeitgeber davon überzeugen, dass die richtige Content Strategy schon ihre Vorteile hat und nicht nur ein dämliches Modewort ist. Im Nachhinein kann ich sagen, es hat sich auch wirklich ausgezahlt so genau bei der Projektarbeit zu sein und ich kann sie mit besten Gewissen weitergeben.

Nun, nachdem das erste Semester vorbei ist und das zweite Semester auch schon wieder Zug um Zug startete, bin ich umso glücklicher Teil von #COS17 zu sein!

 

Fazit:

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mir langweilig zu Hause wäre. Ein Vollzeit-Beruf, ein Kind und was sonst noch alles so anfällt neben dem Studium kostet sehr viel Motivation. Da ich persönlich ein sogenannter „Organisations-Messi“ bin, ist es für mich nur halb so schlimm. Zurzeit bedarf es einer strengen Organisation meines Alltages. Kleine Ausreißer wie faul sein, müssen ebenfalls gut eingeplant sein. Allerdings bin ich so happy, dass ich mich dafür entschlossen habe und sehe es mehr als ein zeitintensives Hobby, als eine belastende Arbeit. Auf die Frage „Wie schaffst du das alles?“ fällt mir immer nur das gleiche ein „einfach machen und nicht nachdenken, nach 2 Jahren ist alles wieder vorbei und ich kann stolz drauf sein“. Mit der richtigen Content Strategy funktioniert’s ;-).

Yvi

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