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Der letzte Blog-Beitrag als offizieller Cosi

Lesezeit: 3 Minuten

Ein bisschen traurig bin ich schon, da dies mein aller-allerletzter Blogbeitrag sein wird. Allerdings habe ich nicht vor mit dem Bloggen aufzuhören. Während der letzten zwei Jahren habe ich fleißig Ideen gesammelt, weil ich einfach bemerkt, wie gerne ich es doch hin und wieder mache. Ich möchte hiermit auch ein bisschen auf die letzten 4 Semester rückblicken und meine Gedanken dazu niederschreiben.
Aber beginnen wir von vorne…

Semester 1: Die Eingewöhungsphase

Ich kann mich noch gut an die ersten Zeilen bei Slack erinnern. Wir mussten uns alle vorstellen und jeder hatte einige Aufgaben zu erledigen. Ich versuchte stets bemüht zu interagieren, schaffte es dennoch nicht. Dann kam eine Nachricht von Jupidu und das schlechte Gewissen plagte mich wieder. Dennoch denke ich, dass wir letztendlich alle einen großen Beitrag geleistet haben und jeder konnte sich schon mal ein erstes Bild von den anderen Cosis machen. Danach wurde es aber ernst… . Das erste Webinar – Englisch – Einführung in die Content-Strategie. Nach der ersten Stunde war ich kurz davor mich wieder vom Studium abzumelden. Das Sprechtempo war einfach so prestissimo (in der Musik für „sehr schnell“) und der Inhalt so technisch, dass ich mich vor den nächsten Kursen einfach fürchtete. Gott sei Dank hatte ich mich sehr schnell daran gewöhnt und ich hatte richtig Spaß am Studium (was ich von meinem ersten Studium nicht immer so gewohnt war). Auf die erste Präsenzwoche freute ich mich schon riesig und es war schnell klar – wir sind so eine coole Klasse (jaaaa wie in der Schule). Und so verging das erste Semester. Die Projektarbeit am Ende war noch mal eine Herausforderung – verlief aber auch sehr gut.

Semester 2: Das aufregende Semester mit London-Aufenthalt

Nachdem ich auch schon mein privates und berufliches Umfeld perfekt organisiert hatte, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Das Sommersemester verging wie im Flug und der London-Aufenthalt hatte es in sich. Die Arbeit vor Ort bei Digitas war jeden Tag anstrengend, aber definitiv eine super Erfahrung. Ein bisschen Sightseeing ging sich auch aus. Dennoch, der Besuch bei verschiedenen Firmen wie Facebook, war wohl DAS Highlight unserer Klassenfahrt ;-). Wieder zurück zu Hause brauchte ich mal eine kurze Pause, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Danach ging es auch schon wieder weiter mit dem Studium und einem privaten Highlight. Daneben stand auch noch ein Job-Wechsel an. Auch hier musste ich mich wieder komplett neu orientieren. Gott sei Dank blieb für die Projektarbeit 2 nun dieses Mal mehr Zeit, da die Sommerferien etwas länger dauerten, als die Semesterferien zwischen Semester 1 & 2.

Semester 3: Die wohl anstrengendste Zeit

Damit hätte ich am Anfang wohl wirklich nicht gerechnet. Aber das dritte Semester war schon eine harte Nummer. Die Tasks wurden immer länger und auch die Aufgaben immer zeitintensiver. Wir alle waren glaube ich kurz vor einem Kollaps, da viele auch neben dem Vollzeit-Beruf auch noch Familie und Freunde hatten, die sich langsam vernachlässigt fühlten. Ich selbst haderte mit mir persönlich und mein inneres ICH fragte sich immer wieder – Geht das noch? – Ist das noch zu schaffen?. Aufgeben war für mich keine Option und somit blieb mir nur eines: einfach weitermachen. Das tat ich auch und es dauerte nicht mehr lange und das Semester ging vorbei inklusive der dritten und letzten Projektarbeit vor der Masterarbeit. Die Themenfindung war für mich persönlich sehr easy, aber wo überhaupt mal anfangen? – Darüber machte ich mir dann mehr in Semester 4 Gedanken.

Semester 4: Eine Achterbahn der Gefühle

Gut gestartet in das vierte Semester drehte sich alles um die Masterarbeit. Ein bisschen Nervosität war schon dabei. Wie wird das sein? Aber zuvor trafen wir uns noch alle in Berlin. Wir hatten sehr viel Spaß und durften bei sehr hochkarätigen Firmen wieder Einblick bekommen in die Content-Arbeit. Ich persönlich mag es ja sehr gerne, wenn man einfach auch die Möglichkeit nach einem Blick hinter die Kulissen bekommt. (Mehr dazu hier in diesem Blogbeitrag). Und so verging die Zeit und das vierte Semester war auch schon wieder vorbei. Ich muss zugeben, das letzte Präsenzwochenende war auch mit sehr viel Traurigkeit verbunden. Zu wissen, dass wir uns alle nicht mehr regelmäßig sehen, stimmt mich schon ein wenig wehmütig.
Ich hoffe dennoch, dass wir alle in unserem (Geheim-)Channel in Kontakt bleiben.

Abschließend bleibt mir nur Danke zu sagen und dass ich froh bin, jeden einzelnen Cosi kennengelernt zu haben. Ich freue mich schon auf das erste Klassentreffen. Vielleicht wird es ja ein Wiedersehen bei der nächsten Weekend-Gala, die ja sehr legendär ist (habe ich so gehört 😉 ) .

Und nun sitze ich hier und warte auf das entscheidende Feedback meiner Masterarbeit. Ich drücke noch allen Cosis die Daumen, die die Arbeit noch nicht abgegeben haben!!

Fotocredit: Peng Louis (via pexels.com)

 

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