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Instagram: 10 Trend Tipps für genialen Content

Lesezeit: 4 Minuten

Das Jahr 2019 ist schon wieder zur Hälfte vorbei. Durch den Internet-Dschungel habe ich mich dennoch gewagt und die neuesten Trends & Tipps für Instagram ins Visier genommen. Dabei ist nicht alles neu. Dennoch ist spätestens jetzt der Zeitpunkt, bestimmte Features zu nutzen, um auch ein bisschen Ruhm auf der Social-Media-Bühne zu bekommen und Social-Content zu produzieren der knallt. Hier meine persönlichen 10 Trend-Tipps für Unternehmen und Interessierte:

#1: Umfragen

Instagram-Stories sind ja bekanntlich der Maßstab aller Dinge. Durch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Features sind diese auch für Unternehmen interessant. Eines dieser Features sind sogenannte Umfragen. Dabei kann jede beliebige Frage an die Community gestellt werden und bietet dazu zwei Antwortmöglichkeiten. Dadurch haben Follower nicht nur die Möglichkeit Bilder, Video oder Text anzusehen, sondern können auch aktiv teilnehmen. Weiters besteht auch die Möglichkeit seine Follower direkt zu befragen und mittels eines Textfelds können auch individuelle Antworten gegeben werden. Noch nie war es so einfach, Infos von potentiellen Kunden zu bekommen und das kostenlos.

#2: Emoji Slider

Ähnlich wie die Umfragen funktioniert auch der Emoji-Slider. Durch das Halten und Ziehen des Emojis nach rechts oder links kann die Meinung der Follower eingeholt werden. Je weiter links der Slider gezogen wird, desto größer wird das Emoji und desto größer ist auch das Interesse an dem veröffentlichten Beitrag in der Story.

 

#3: Branded Hashtags aus Nischen

Instagram und Hashtag gehören zusammen wie Adam & Eva. Dennoch sollte der eigene Account und die Beiträge nicht mit zahlreichen (unnötigen) Hashtags zugespamt werden. Das schaut nicht schön aus und obendrein steigert es die Reichweite auch nicht, wenn vor allem generische Hashtags wie #love oder #fashion verwendet werden. Diese Hashtags verwenden mehrere Millionen bis 1 Milliarde Nutzer und die Wahrscheinlichkeit, damit mehr Ruhm zu erreichen liegt vermutlich unter 1 %. Nischen-Hashtags eignen sich viel besser oder auch Branded Hashtags. Dadurch ist zwar die Reichweite nicht sehr hoch, aber es werden zumindest die Personen erreicht, die auch wirklich der Zielgruppe entsprechen.

 

#4: Instagram Shopping

Doppelt gemoppelt geht es mit Instagram Shopping. Dazu können einfach Bilder oder Videos mit einem oder mehreren Produkten markiert werden. Tippt ein User auf das Bild oder das Video erscheinen kleine Textfelder mit Namen des Artikels und Preis. Nutzer können noch einmal auf dieses Feld tippen und gelangen auf eine Produktseite von Instagram, wo alle Produkte aufgelistet sind und geshoppt werden können. Ein großer Vorteil für User, denn diese müssen die App nicht verlassen und können die zuvor gesehenen Produkte direkt kaufen.

 

#5: Kooperationen mit Nano-Influencern

Blogger, Influencer, Testimonials und wie sie alle heißen. Auf die richtige Auswahl kommt es an. Mittlerweile haben auch weltweit-bekannte Unternehmen und Marken erkannt, dass es nicht mehr darauf ankommt, wie viele hunderttrausende Follower jemand hat. Der Trend geht also eindeutig zu Nano-Influencern. Diese haben meist deutlich unter 10K Abonnenten. Obwohl die Reichweite aufgrund der geringen Follower-Anzahl ebenso gering ist, ist die Interaktion aber vergleichsweise sehr hoch. Das liegt vor allem daran, dass die Anhängerschaft meist im persönlichen Kontakt mit dem Influencer steht. Die Wahrscheinlichkeit, dass Follower von Nano-Influencern Produkte nachkaufen ist ebenfalls sehr hoch. Davon profitieren wiederum auch Marken und Unternehmer.

 

#6: Instagram Story

Man könnte sich nun fragen, warum Instagram-Stories als der Trend-Tipp für 2019 gilt, obwohl diese schon seit ein paar Jahren in Verwendung sind. Gerade deshalb. Die Interaktionsrate bei Stories ist um einiges höher als bei Beitragsbildern und dennoch verwenden Unternehmen dieses coole Feature noch immer viel zu wenig. Ihre Produkte und Dienstleistungen sollten in den Stories platziert werden. Neben dem deutlich höheren Engagement ist auch die Reichweite um einiges höher. Also worauf noch warten…

 

#7: User-Generated-Content

Als User-Generated-Content bezeichnet man Inhalte, die das Unternehmen oder eine Marke nicht selbst erstellt hat. Dazu zählen Kommentare, Bilder oder auch die Verwendung eines bestimmten Hashtags der User. Und genau hier sollten Unternehmen ansetzen. Um nicht zig Hashtags zu durchsuchen, sollten Follower aufgefordert werden, bestimmte Hashtags zu verwenden, die auch im Unternehmens-Profil veröffentlicht werden. Im Idealfall postet danach ein Instagram-User in seinem Profil ein Bild, wo das Produkt zu sehen ist und verwendet auch den Unternehmens-Hashtag. Unternehmer müssen dann nur noch die von ihnen veröffentlichten Hashtags durchsuchen und können Inhalte nach Erlaubnis der User auf ihrem Profil publizieren.

 

#8: Nametags

Wer kennt das nicht: Man versucht vergeblich jemanden auf Instagram zu finden. Nur ist dieser jemand nicht so leicht zu finden. Underlines, Punkte oder andere Sonderzeichen erschweren die Suche obendrein und meistens gibt es dann auch noch mehrere Personen mit gleichem oder ähnlichem Benutzernamen. Vor allem Unternehmen sollten hier Nutzernamen wählen, die zum einen den Firmennamen und zum anderen keine Fantasienamen beinhalten. Sollte es dennoch nicht möglich sein, auf Sonderzeichen oder Ergänzungen beim Namen zu verzichten, weil diesen schon ein anderer User verwendet, kommt jetzt Abhilfe. Um dieses Problem zu lösen, hat Instagram nun den Nametag eingeführt. Ähnlich wie bei Snapchat oder noch aus früheren Zeiten bekannt, der QR-Code, wird der Nametag eines anderen Users gescannt und danach erscheint automatisch das Profil der gesuchten Person.

 

Und so geht’s:

  1. Im Profil oben auf den Burger klicken (Symbol mit den drei horizontalen Linien)
  2. Danach erscheint das Menü und hier einfach auf „Nametag“ klicken.
  3. Diesen individuell anpassen
  4. Fertig!

Den Nametag kann man so beliebig oft verwenden und einsetzen. Als Bild gespeichert, kann dieser auch versendet werden. Beispielsweise an Whats-App Kontakte oder Newsletter-Empfänger. Die wiederum müssen einfach im Instagram-Profil auf den Nametag gehen und auf „Nametag“ scannen. Wenn der Nametag schon als Bild auf dem Smartphone gespeichert ist, gibt es im Scanmodus oben rechts ein kleines Quadrat. Klickt man hier rauf, kommt man in die Galerie. In der Galerie selbst das Bild des Nametags auswählen und Instagram verbindet automatisch wieder auf das Profil.

 

#9: Authtentischer Content

Bisher war es bei Instagram vor allem wichtig schöne Bilder zu posten, die noch mit einer ordentlichen Portion Filter oder Politur versehen wurden. 2019 geht es genau in die andere Richtung. Authentische Bilder, die natürlich wirken, sind gerade im Trend und werden vermutlich noch mehr an Bedeutung gewinnen. Keine abstrakten Filter, kein Spachtel-Make-up und vor allem nicht photoshopen was das Zeug hält. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese nicht qualitätsvoll sein sollen. Wer über keine neue Spiegelreflexkamera verfügt, muss nicht traurig sein, denn heutzutage macht jedes Smartphone schöne Bilder. Einfach darauf achten, dass die Belichtung stimmt und Köpfe oder andere Gegenstände nicht unschön abgeschnitten werden.

 

#10: Offline-Werbung für deinen Instagram Account

So paradox es auch klingen mag – auch offline können Online-Kanäle vermarket werden. Im Kontakt mit Kunden können sämtliche Kanäle erwähnt werden. Auch bei klassischen Werbemitteln wie Flyer, Goodie-Bags oder auch Kugelschreiber sollten immer ihre Usernamen abgedruckt werden. Durch den zuvor erwähnten Nametag von Instagram, lässt sich dieser auch einfach auf Flyerdrucken.

 

 

 

 

Quellen:

Skedsocial 

Trendingtopics

Cosmopolitan
Later.com
Socialinsider

Thinkincolours

Junge-Gründer

Bild: tofros.com via pexels.com

 

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