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Leben am Limit …

Lesezeit: 3 Minuten

… oder, wenn am Ende des Abgabetermins noch so viele Seiten fehlen.

Eigentlich sollte ich jetzt ja für die Projektarbeit schreiben – irgendwie finde ich aber permanent andere Dinge um mich selbst in meiner Projekt-Ablauf-Organisation zu überlisten. Faktum: Ich weiß was ich zu tun habe, im Großen und Ganzen sind die wesentlichen Inhalte und Ergebnisse der Arbeit erhoben – jetzt muss es „nur“ mehr verschriftlicht werden. Sch*** – wenn man sich selbst nicht motivieren kann.

Es lebe der Betrug an der eigenen Person.

Eigentlich hatte ich ja den perfekt durchgedachten Zeitplan. Alles genau eingetaktet. Kein Stress. Wenig Aufwand pro Tag auf eine große Zeitspanne verteilt.
Leider weiß ich schon seid Jahren, dass ich der typische „Endspurtler“ bei derartigen Arbeiten bin – besser gesagt:

My hidden talent: doing a 5000 word project work in one night instead of over the 2 months i’ve had it for.“

Und so habe ich mich nun auch bei diesem Projekt erfolgreich selbst betrogen.
So stehe ich da – eine Woche vor Abgabe der Arbeit: Anstatt einer fast fertigen Arbeit glänzen noch die leeren Seiten. Das einzige Positive – ich weiß, dass ich es schaffen kann, weil es bis dato immer auf den letzten Abdrücker funktioniert hat.

Letztendlich ist ein zu genauer Zeitplan doch nur etwas für Weicheier 😉 – Oder?

Natürlich ist mir schon seit ein paar Wochen bekannt, dass ich viel mehr seit Weihnachten schaffen hätte können. Conclusio: Man setzt sich selbst letzten Sonntag fixe Termine (jeden Abend) – mit genauen Zielvorgaben, um die nun doch schon etwas „vergebene“ Zeit wieder strukturiert aufzuholen.
So wurde diese Woche Montag bis Freitag – sowie das Wochenende genau terminisiert. Blöd nur, wenn man seine eigenen Termine nicht einhält. Zu meiner Verteidigung – Montag abend ist ein wichtiger Businesstermin mit Silvia und Philipp dazwischen gekommen – ABER – der eine Tag, den holt man locker auf. Mittwoch haben Nina und ich dann den Entschluss gefasst ein 4D Kino-Erlebnis der Superlative zu genießen – aber noch immer alles im orangen Bereich.
Freitag – Geburtstagsabendessen, das dann wieder viel länger gedauert hat als geplant – somit ist der Terminplan auch für Samstag mitbeeinflusst.

Heute – sprich Sonntag und genau eine Woche vor Abgabe. Ich sitze zwar brav vor der Arbeit – suche aber immer wieder nach Möglichkeiten dieser zu entfliehen. Bin bei weitem nicht so weit wie ich es gerne wäre … – und, wenn Silvia Ernst mit einem Spritzer in der Sonne in der Innenstadt gemacht hätte / würde ich auch das hier gerade nicht schreiben 😉

Ein Hoch auf die Community

Ein Lichtblick am Ende des Tunnels ist wieder einmal unser Jahrgang. Auch wenn ein gewisses Motivationstief offensichtlich vorhanden ist – um die fehlenden Seiten zu schreiben und somit die Arbeit zu finalisieren – so ist es doch wiederum Balsam für die geschändeten Seele, wenn es den meisten Kollegen und Kolleginnen gleich geht.
Natürlich haben wir wieder die Übermotivierten, die ihre Arbeit schon längst fertig, redigiert und ich weiß nicht was noch alles haben. Dann gibt es auch die Untertreiber – die im Strom der – „Oh mein Gott – wie soll sich das noch alles ausgehen“ – mitschwimmen – in Wahrheit aber schon viel weiter sind.

Die Masse schwimmt aber dennoch im gleichen Teich – und das ist dann wieder eine gewisse Beruhigung für das eigene Gewissen und damit auch wieder die Motivation, die im Endspurt gebraucht wird.
Denn geteiltes Leid ist halbes Leid – und die Motivation, die wir uns gegenseitig zusprechen (a la – ich bin auch nicht viel weiter – oder: ah geh – wir schaffen das) treibt an – nun doch noch den inneren Schweinehund zu überwinden und den Endspurt gemeinsam zu schaffen.

Somit auch nun nochmals von meiner Seite – am Ende der Zeit sind leider noch sooooo viele Seiten offen – und an alle, die es gleich geht – WIR SCHAFFEN DAS.

Gutes Gelingen an ALLE und noch eine erfolgreiche Woche für die Fertigstellung der Projektarbeit.

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