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Reflection in Action ;-)

Lesezeit: 2 Minuten

Hin und wieder kann man sich einen gewissen Luxus leisten. In meiner Firma zB habe ich den „Luxus“ auf zwei wirkliche begabte „Schreiber“ zurückzugreifen. Meine Aufgabe – beauftragen, kontrollieren und sollte mir hin und wieder etwas nicht passen für eine „Neuauflage“ zurück zum „Schreiber“ 😉

Nun ja – wo ich mir auf der einen Seite diesen Luxus leisten kann – wird es auf der anderen Seite oft zu einer kleinen Qual.

Ich habe meiner Meinung nach einem relativen guten Blick dafür, welcher Text, welcher Zielgruppe „schmecken“ kann. Dies heißt aber leider nicht, dass man auch selbst in der Lage ist genau diese Texte aus dem Ärmel zu schütteln.

Für mich ist es eigentlich genau umgekehrt. Lesen und bewerten – TOP – selbst einen solchen Text hervorzuzaubern – oft FLOP.

Für alle die jetzt sehr großen Mitleid mit mir haben – ganz so schlimm ist es doch wieder nicht – zumindest nicht immer.

Somit zur Gretchenfrage – wie entwickelt sich bei mir ein guter Post. Die Antwort spontan. Aus meiner Sicht ergeben sich beim mir die wirklich gute Blogposts aus der Situation heraus. Ein Fach, ein Ereignis – es gibt Fälle, wo ich bewaffnet mit Stift und Notizblock ganze Geschichten – sogar „Bücher“ schreiben kann.

Und das ohne Planung, Sichtworte – einfach von der Seele geschrieben. Die Story entwickelt sich dabei ohne große Anstrengungen. Einmal geschrieben lasse ich die Story meistens ein bis zwei Tage ruhen um dann nochmals über den Text „drüber zu gehen“ um dabei noch den einen oder anderen formellen Fehler zu beseitigen. Dabei sind wir auch schon bei der einzigen Schwachstelle bei dieser Art der Erstellung von Blogposts – der eine oder andere Gedankensprung, den ich beim Erstellen aus einem Fluss fabriziere. Aber mit der Taktik – zwei Tage ruhen – dann weitertun – schaffe ich es diese auch immer wieder gut auszumerzen.

Und wann wird es dann schwierig? In allen anderen Fällen. Muss ein Post beschrieben werden und ich hatte bis dahin nicht die oben erwähnte Erleuchtung wird ein jeder Post zur Qual. Es gibt wirklich Personen, denen gibt man ein Thema – Stichworte und sie zaubern die besten Texte. Bei mir wird dies leider meistens zu einer Quälerei mit mir selbst, meinem inneren Schweinehund und meiner Zufriedenheit über den erstellten Text.

Eckpunkte werden definiert – dann wird versucht zu diesen Eckpunkten den passenden flüssigen Text zu erstellen, was oft etwas holprig ausfallen kann. Leider geht mir das auch nicht so einfach von der Hand – Text werden geschrieben – umgeschrieben – neugeschrieben – hoffend letztendlich etwas Brauchbares erstellt zu haben. Die einzige Konstante. Auch hier lasse ich den Text meistens „ruhen“ um ihn zwei Tage später nochmals durchzugehen – und hier auch meistens nochmals mehrfach umzuschreiben. Leider oft eine Qual, wo ich bis dato noch kein passendes „Rezept“ für eine besseren Weg gefunden habe.

Meine „learnings“?  – auf Geistesblitze hoffen um sich nicht quälen zu müssen 😉

Bernd Walter

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