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Was dein Blog können muss

Lesezeit: 3 Minuten

„Wir brauchen einen Blog.“

Diese Aussage fällt allzu oft zu unreflektiert in Unternehmen. Er ist die perfekte Lösung, wenn Vorbehalte gegenüber Social Media vorhanden sind. Kundennähe wird jedoch nur geheuchelt. Die Kommunikation ist bidirektional, aber nicht in Echtzeit, und lässt ein Kuratieren der Kommentare zu. Unerwünschtes findet nicht den Weg an die Öffentlichkeit. Dennoch gibt es durchaus Gründe, welche für einen Blog sprechen. Unter anderem die Folgenden:

  • Thematisch und chronologische Anordnung der Inhalte
  • Vermeidung einer zwanghaften Implementierung der Inhalte auf der Website
  • Detailerklärungen sind möglich
  • Steigerung der Besuche einer Website
  • Intensivierung der Interaktion

Auf welche Funktionen du niemals verzichten solltest

Es gibt unzählige Funktionen, dabei stellt sich die Frage, auf welche besser nicht verzichtet wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Berücksichtigung  bei der initialen Implementierung, teure Change Requests verhindert. Anbei meine Empfehlungen für euch.

Terminisierung

Unverzichtbar, wenn Beiträge an bestimmten Tagen veröffentlicht oder nur für einen gewissen Zeitraum live sein sollen. Diese Funktion steigert die Flexibilität der Redakteure und ermöglicht längerfristige Planung.

Entwurfsmodus

Ja, es gibt sie – Content Management Systeme, die dir nicht dabei helfen deine Inhalte zu verwalten obwohl dies im Namen steckt. Das Anlegen von Entwürfen muss ein Standardfeature sein, denn immerhin wissen wir wie oft am Tag das Telefon läutet oder ein Kollege neben dir steht und du beim Schreiben unterbrochen wirst. Bei der Wahl des Backends ein K.O. Kriterium.

WYSIWYG und Markdown

Ich bevorzuge es, meine Beiträge in Markdown im Backend einzupflegen. Falls dir Markdown noch nichts sagt, findest du hier Informationen dazu. Dennoch empfiehlt sich auch die Möglichkeit einer benutzerfreundlichen Eingabe per What-You-See-Is-What-You-Get Editor. Dadurch wird die Veröffentlichung von Gastautoren ein Kinderspiel.

Search Engine Optimisation / Suchmaschinenoptimierung

Unzählige Tools helfen dir dabei, auf dieser Website verwenden wir Yoast SEO. Bereits bei der Erstellung deiner Inhalte und Implementierung des Blogs ist auf die Suchmaschinenoptimierung zu achten – Stichwort Ladezeit. Ist es dir wirklich ernst mit diesem Thema darf ich dir die Ratschläge von Joscha Kollascheck ans Herz legen.

Autorenseiten

Das Interesse an Personen darf nicht unterschätzt werden. Da meistens nach der Kombination aus dem Vor- und Nachnamen gesucht wird, ist die Trefferquote eine geringe und der User nur noch einen Klick von deiner Seite entfernt – Stichwort SEO.

Kommentarfunktion und Spamfilter

Überlege dir vorab, ob du die Kommentare kuratieren willst oder nicht. Der Vorteil dabei ist, dass die Kommunikation besser gesteuert werden kann und Spam verhindert wird. Ein Nachteil ist natürlich, dass dies die Diskussion bremst. Auf den Spamfilter würde ich auf keinen Fall verzichten.

Trackback oder Pingback

Dabei handelt es sich um automatisierte Kommentare und Benachrichtigungen, wenn auf einen Beitrag referenziert wird. Dies fördert die Vernetzung mit anderen Bloggern und Websites. Pingback ist dabei die Variante, welche ein Kopieren und Einfügen des Trackbacks obsolet macht.

Suche

Niemand hört es gerne, aber User sind die Suchfunktionalität von Google gewöhnt. Dieselben Ansprüche haben sie an die Suchfunktion deiner Website. Sei dir daher dem notwendigen Pflegen der Metadaten bewusst und biete ihnen das Erlebnis, dass sie verdienen.

RSS Feed

Hierbei scheiden sich die Geister, und auch ich würde es nicht als Muss bezeichnen. Es handelt sich jedoch um eine Funktion, die meist standardmäßig angeboten wird und bei der das Einrichten nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.

Content is King

Auch wenn dieser Beitrag die Funktionen in den Mittelpunkt stellt, gewinnt ihr ausschließlich dadurch keine Leser – ohne Funktionen geht es aber auch nicht. Der beste Inhalt wird ohne Suchmaschinenoptimierung kaum gefunden. Sei dir auch bewusst, für wen du den Blog implementierst. Die Definition von Personas könnte dir dabei helfen. Folgender Beitrag ist auf Englisch, gibt aber einen guten Überblick zu diesem Thema.

Was hältst du von den vorgeschlagenen Funktionen, welche fehlen und welche Erfahrungen hast du mit Blogs gemacht? Lasse es mich in den Kommentaren wissen.

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